Fakten - Argumente

Global dimming

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Global Dimming – Die globale Verdunkelung

Erst vor kurzen haben Klimaforscher ( u.a. die Deutsche Klimaforscherin Beate Liepert von der Columbia Universität in New York ) festgestellt, dass die Sonneneinstrahlung auf die Erde seit Jahrzehnten erschreckend stark abgenommen hat. In den USA hat sie um bis zu 10%, in Teilen Großbritanniens um 16% verloren. Dieses Phänomen wurde "Global Dimming" – Globale Verdunkelung genannt. Diese Entwicklung ist den Forschern nicht aufgefallen, weil die globale Erwärmung (Treibhauseffekt) den Verlust der Sonneneinstrahlung kompensiert hat. Dennoch hatte das Global Dimming bereits katastrophale Folgen auf der Erde angerichtet. Denn die Intensität der Sonnenstrahlung beeinflusst den Wechsel von Regen- und Trockenzeit in vielen Regionen auf unserem Planeten. Neueste Forschungen belegen, dass die verheerenden Dürrekatastrophen in Äthiopien Mitte der 80er-Jahre, die Tausenden Menschen das Leben kosteten, im Zusammenhang mit diesem Phänomen stehen. In Indien zeichnet sich eine weitere Katastrophe ab. Der Monsunregen setzt von Jahr zu Jahr später ein.

Was würde erst passieren, wenn der Monsunregen irgendwann ganz ausbleibt ?

Global Dimming entsteht aus den gleichen Ursachen wie die globale Erwärmung (Der Treibhauseffekt). Die Verbrennung fossiler Energien schleudert kleinste Partikel aus Asche, Russ und Schwefeldioxid in die Atmosphäre und führt zu einer vermehrten Tröpfchenbildung in den Wolken. Dadurch wirken die Wolken wie ein riesiger Spiegel und die Sonnenstrahlen werden stärker reflektiert. Wegen ihrer schädlichen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt wird die Emission dieser Aerosolteilchen aber seit einiger Zeit scharf reduziert. Nun denkt man, die Reduzierung der Luftverschmutzung könnte das Problem beseitigen. Doch das ist leider nicht so einfach, denn ohne die "globale Verdunkelung " würde das ganze Ausmaß des Treibhauseffekts erst voll wirksam werden.

 

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= > sehen Sie den Film der BBC auf  YouTube   (Teile 1-5)

 

Kohlekraftwerke in Bruhnsbüttel

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Im  europaticker  ist in der 48 KW. folgender Artikel erschienen:

Unwirtschaftlichkeit neuer Kohlekraftwerke am Standort Bruhnsbüttel belegt

Eine Untersuchung der Universität Flensburg 

„Die Ökonomie arbeitet für den Klimaschutz und für die Gegner neuer Kohle- und alter Kernkraftwerke“, sagte Professor Olav Hohmeyer von der Universität Flensburg, der die Arbeit betreut hat.

Die geplanten Kohlekraftwerke an der Nordseeküste drohen zu Millionengräbern zu werden, weil dort in naher Zukunft große Mengen Offshore-Windstrom mit gesetzlichem Vorrang ins Netz eingespeist werden. Der massive Ausbau der Erneuerbaren Energien in ganz Deutschland erzwingt auf mittlere Sicht eine tiefgreifende Veränderung der hergebrachten Kraftwerksstruktur. So genannte Grundlastkraftwerke auf Basis von Kohle und Uran, die praktisch das ganze Jahr über Tag und Nacht Strom produzieren, müssen schrittweise ersetzt werden durch Anlagen, die ihre Stromproduktion flexibel den Schwankungen von Wind- und in einigen Jahren auch Sonnenstrom anpassen können.

 

=> lesen Sie hier weiter 

=> hier lesen Sie die ganze Studie

=> zur Studie (lokal als pdf)

 

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Ihre Gesundheit ist gefährdet!
GKK Kraftwerk Kiel

Wussten Sie schon, dass das geplante 800MW-Kohlekraftwerk mehr als doppelt so viele Schadstoffe ausstoßen darf als das bisherige ?

Wenn Sie in der Nähe des Kraftwerks wohnen, sind Sie am stärksten betroffen !

Beispiel täglicher Emissionen:

Feinstaub          1440 kg          
Quecksilber        2,16  kg           
Kadmium+Thallium   3,6    kg          

>lesen Sie hier mehr darüber
   

Entgegnung der Bürgerinitiative

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„Alle Energiequellen werden benötigt, um Bedarf zu decken“

 

Thesen von Jörg Rüdel


Die Thesen, die von Jörg Rüdel in den Kieler Nachrichten am 15. Oktober 2008 veröffentlicht wurden, können nicht unwidersprochen bleiben.

Die Erwiderung auf den Beitrag „Alle Energiequellen werden benötigt, um Bedarf zu decken“ in den Kieler Nachrichten vom 15. Oktober 2008, ohne Nennung eines Redakteurs, lesen Sie hier.

> lesen Sie hier die "Entgegnung der Bürgerinitiative"

   

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