Kohlendioxid-Abscheidung

Falsche Hoffnung - Studie zu CCS

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Falsche Hoffnung

Warum CO2 - Abscheidung und -Lagerung das Klima nicht retten werden


Mit der Kohlendioxid-Abscheidung und -Lagerung („Carbon Capture and Storage“, CCS) sollen
die Auswirkungen der Verbrennung fossiler Brennstoffe auf das Klima verringert werden, indem
das CO2 in den Schornsteinen der Kraftwerke aufgefangen und unterirdisch entsorgt wird. Intensiv
unterstützt wird die zukünftige Entwicklung dieser Technologie von der Kohleindustrie, die damit
den Bau neuer Kohlekraftwerke rechtfertigen will.
Dieser Bericht, der auf von Experten überprüften, unabhängigen wissenschaftlichen Forschungen
basiert, zeigt:

  • CCS vergeudet Energie
  • CCS kommt zu spät, um den gefährlichen Klimawandel aufzuhalten
  • Die unterirdische Lagerung von Kohlenstoff ist riskant.
  • CCS ist teuer
  • CCS birgt wesentliche Haftungsrisiken
  • CCS stellt eine Gefahr für Gesundheit, Ökosysteme und Klima dar


=> lesen Sie die ganze Studie

 


 

 

Entwurf CCS- Gesetz

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Folgende Pressemitteilung wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit veröffentlicht.

Berlin, 01.04.2009

Bundeskabinett beschließt CCS-Gesetz

Hohe Umweltstandards für künftige Abscheidung, Transport und Speicherung von Kohlendioxid


Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf über die Abscheidung, den Transport und die dauerhafte Speicherung von Kohlendioxid in tiefen Gesteinsschichten (Carbon Capture and Storage, CCS) beschlossen. Gabriel: "Kohlekraftwerke haben nur eine Zukunft, wenn sie weniger schädlich für das Klima werden. CCS könnte da eine Perspektive bieten. Wir müssen jetzt untersuchen, ob die Technik im industriellen Maßstab funktioniert. Dabei erteilen wir CCS mit diesem Gesetz keinen Blankoscheck. Im Gegenteil: Der Entwurf sieht hohe Umweltstandards vor, auf die es keinen Rabatt gibt. Das Wichtigste ist dabei: Die Speicher müssen auf Dauer sicher sein."

Den Anlagenbetreibern gibt das Gesetz die notwendige Planungs- und Investitionssicherheit für Pilot- und Demonstrationsanlagen. Sie müssen dadurch unter anderem aber auch nachweisen, dass die vollständige Zurückhaltung von CO2 im Speicher auf unbegrenzte Zeit gewährleistet ist. Zudem müssen sie umfassend Vorsorge gegen Risiken für Mensch und Umwelt nach dem anerkannten Stand von Wissenschaft und Technik leisten. Erst 30 Jahre nach Stilllegung einer Anlage und damit rund 80 Jahre nach ihrer Inbetriebnahme können Betreiber ihre Verantwortung auf den Staat übertragen - und das auch nur bei einem Langzeitsicherheitsnachweis nach dem Stand von Wissenschaft und Technik.

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=>lesen Sie den ganzen Gesetzentwurf