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Demo Berlin 5.9.2009

Infos zur Anti-Atom-Demo am 5.9.2009 in Berlin
MAL RICHTIG ABSCHALTEN!
Ablauf
13 Uhr - Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof
gemeinsamer Zug zum Brandenburger Tor,
Empfang des Trecker-Trecks
ab 15 Uhr Kundgebung vor dem Brandenburger Tor mit Musik und mehr
Auf der Kundgebung sprechen:
Fritz Pothmer (Bäuerliche Notgemeinschaft/Wendland)
Hermann Albers (stellvertretender Vorsitzender Bundesverband Erneuerbare Energien, Vorsitzender Bundesverband Windenergie)
Friederike von Kirchbach (Pröpstin der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg, ehemalige Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages)
Ingo Hummel (IG Metall, VW Salzgitter)
Hubert Weiger (Die Klima-Allianz, Vorsitzender BUND)
Lauri Myllyvirta (Greenpeace Finnland)
Kein Kohlekraftwerk in Kiel
Kein Kohlekraftwerk in Kiel: Wir freuen uns über den Erfolg!
Am 14. Juli kündigten die Stadtwerke Kiel an, kein Kohlekraftwerk in Kiel mehr bauen zu wollen, da dieses bei den BürgerInnen der Region und bei der Stadt Kiel politisch keine Unterstützung hat.
Seit 2007 hat die BI mit vielen Infoständen, auf Vorträgen, mit Flugblättern und bei Diskussionsveranstaltungen über die Folgen eines 800 MW Kohlekraftwerkes für die Umwelt, für die Menschen und für die Region informiert. Bei den Kommunalwahlen im Mai 2008 und bei der OB-Wahl im 2009 haben die KielerInnen eindeutig gezeigt, dass sie kein Kohlekraftwerk wollen. Dies zeigt, dass sich das Engagement von BürgerInnen lohnt!
Nun geht es weiter: Der Stopp der Planungen für ein Kohlekraftwerk ist ein Teilerfolg, denn es geht der BI um eine dezentrale und regenerative Energieversorgung für die Region Kiel. Wir mischen uns weiterhin in die Diskussion ein, denn eine öffentliche Debatte ist und bleibt ein zentrales Anliegen.
Deshalb fordert die BI die Stadt Kiel auf, den Ratsbeschluss vom 15.Mai 2008 umzusetzen und lokale Umweltschutzverbände und Wissenschaftsinstitute einzubinden. Ebenso wie die von den Stadtwerken in Auftrag gegebenen Gutachten vom Februar 2008 zum Vergleich der Kraftwerksvarianten sollten auch die von der Stadt Kiel angeforderten neuen Gutachten, die die Grundlage für das Kieler Energie-und Klimaschutzkonzept bilden sollen, unter Beteiligung der BürgerInnen und Verbände diskutiert werden. Einen Beitrag dazu leistet das von der BI erarbeitete Energiekonzept für eine vollständig regenerative Energieversorgung für die Region Kiel.
"Existenzfrage Energie"
"Die Kohle-Nutzung ist ein Verbrechen gegen künftige Generationen"
Jakob von Uexküll, der Stifter des Alternativen Nobelpreises und Begründer des Weltzukunftsrates ist nach
Schleswig-Holstein gekommen und hat im Rahmen des Kieler-Woche-Gesprächs im Landtag einen
hochaktuellen Vortrag zur Zukunft der Energieversorgung gehalten,
=> lesen Sie den Bericht in der Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung vom 22.6.2009 shz.de
=> lesen Sie "Existenzfrage Energie: Globale Antworten auf die Krise" als pdf.
Bürgerinitiative gegen CO2 -Endlager
Bürgerinitiative gegen das CO2 -Endlager gegründet
Im Landkreis Nordfriesland und Schleswig- Flensburg hat sich eine Bürgerinitiative gegen ein geplantes CO2-Endlager gegründet. RWE plant die CO2 -Speicherung in den dort vorhanden „salinen Aquiferen“ Gesteinsschichten. Im Spätsommer will RWE im Norden Schleswig-Holsteins mit Probesprengungen beginnen, um die Speicherung von CO2 unter der Geest zu erkunden. Allein für den Norden sind 2400 Sprengungen geplant.
Es gibt bereits eine Petition gegen dieses Vorhaben mit folgender Forderung:
Die Unterzeichner dieser Petition fordern daher den Deutschen Bundestag auf, kein Gesetz zu beschließen, welches mittels Hilfe der CCS-Technolgie die
Einlagerung von CO2 in Gesteinsschichten in Deutschland erlaubt und das laufende Gesetzgebungsverfahren welches die Einlagerung ermöglichen soll
unverzüglich zu stoppen.
=> Kontakt zur Bürgerinitiative
=> lesen Sie den Bericht in der shz.de über das RWE- Gespräch mit den Bürgern vor Ort
Geld für Kieler Klimakonzept
Aus Kieler Nachrichten vom 9.6.2009Geld vom Bund für Klimakonzept
Kiel - Mit 143.872 Euro wird das Bundesumweltministerium innerhalb der nationalen Klimaschutzinitiative ein
klimaverträgliches Energieerzeugungs- und Versorgungskonzept für Kiel fördern. Wie berichtet, will eine breite
Ratsmehrheit nach dem Nein zu einem 800-MW-Kohle-Kraftwerk an der Kieler Förde ausloten, wie die
Energieversorgung der Zukunft an der Förde aussehen kann. „Heute ist der Zuwendungsbescheid gekommen",
freute sich Kiels Bürgermeister Peter Todeskino gestern, nachdem der Kieler SPD-Bundestagsabgeordnete
Klaus-Peter Bartels das Gerücht bereits gestreut hatte. „Mit dem Geld können 80 Prozent der förderfähigen
Aufwendungen für das Konzept bezahlt werden", erklärte Todeskino, der Antrag gelte bis Juni 2010.
Die Ergebnisse seien auch Grundlage des Bebauungsplans für die Kraftwerksfläche, dessen Entwicklung
derzeit „angehalten" worden sei. Im bereits vergebenen Gutachten soll es um die Minimierung von
C02-Emissionen, Energieeinsparungen, KraftWärme-Kopplung und rationelle Energienutzung gehen.
Außerdem sollen die Nutzung erneuerbarer Energien und der optimierte Ausbau vor Fern- und Nahwärmenetzen
samt Einsatz- und Umrüstung vorhandener Wärme- und Stromerzeugungs-Anlagen betrachtet werden.
Dazu will die Kooperation maximale Arbeitsplatzeffekte in der Region und bezahlbare Energiepreise realisiert
sehen sowie eine angemessene Dividende der Stadtwerke nach dem Aus für das jetzige Kraftwerk.
bog
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